Die Vampire

        Legende, Mythos, Wahrheit

Präludium

Für Jahrhunderte beherrschten Vampire die Nacht. Ihre Macht wurde nur von ihrer eigenen Arroganz übertroffen. Der Arroganz gegenüber uns Menschen. Doch nach der Inquisition verwundbar verschwanden sie aus unserer Wahrnehmung. Doch obwohl in den Schatten verborgen herrschen sie noch immer über die Geschicke der Welt. Unbeachtet...bis jetzt!

Lernen Sie mehr über Vampirismus, Ungeheuer, Horrogeschichten über Vampire und Werwölfe, Gruselstorys aus vergangenen Tagen und das "Nachtwerk" der Untoten und des Werwolfes.

Vampire aus düsteren Legenden

Der Vampir ist uns allen wohl als Sagengestalt aus düsteren Legenden bekannt, weit verbreitet durch die Medien, seien es nun Schauerromane oder eine alte Gothic Novel wie z.B. Dracula mit düsterer Atmosphäre zum schaudern. Wir erkennen ihn meist an bleicher Haut, einer starken Abneigung gegen Sonnenlicht, Knoblauch, Kreuze und auch fließendes Wasser, der großen Vorliebe zu Blut als Nahrungsmittel und den damit verbundenen spitzen Eckzähnen.

Vampire sind charmante, eloquente und unsterbliche Wesen, die mit ihren gegebenen Gaben spielen um uns zu verführen oder zu unterjochen, je nachdem wonach es ihnen gerade beliebt...so lehrt es uns zumindest das alte, verstaubte Geschichtsbuch. Sie sind übrigens auch nicht direkte Vorfahren einer Gothic Szene.
Viele Leser wünschen sich oftmals einen schönen Verführer namens Vampir herbei, der sie in das Reich der Nacht entführt und gar verwandelt. Aber was bedeutet es wirklich, ein Vampir zu sein, ein Wesen der Nacht, der Jagd und dem Durst nach dem Kostbarsten des Menschen ausgeliefert? Welchen Wahnsinn muss man erfahren, wenn man selbst nicht mehr altert, nicht an einem Fleck wohnen bleiben kann, denn schließlich fällt das bald auf. Man sieht seine Familie altern, von der Zeit verändert, doch als Vampier bleibt man immer gleich. Die Liebe muß dabei genauso ihren Tribut an die Zeit zahlen wie jeder andere auch.

Lesen Sie auf den Seiten mehr über Ursprung und Dasein eines Vampirs. Legenden und Mythen über die Blutsauger sowie alte Überlieferungen. Gehen Sie mit uns auf eine Reise in die Finsternis und erkennen sie, dass selbst bei dem gefährlichsten Raubtier unseres Planeten nicht alles ist, wie es scheint!

Interview mit dem Vampir

Das Leben der Menschen definiert sich sehr unterschiedlich von dem untoten eines Vampirs. Egal ob es dabei nun Freude, Lust, Hass oder sogar Liebe geht. Menschen finden darin Trost und eine bekannte Rückzugsmöglichkeit, eine eigene bekannte Verbundenheit mit ihrer Umgebung. Ein Vampyr jedoch hat dazu keinen Zutritt. Ein sog. Kuss, also der Prozess des Bisses, bei dem der Vampir von euch trinkt ersetzt dies alles. Der Durst danach ist das Einzig Wichtige im Dasein eines untoten Jägers, eines Nosferatus. Natürlich versuchen auch wir, menschliche Gefühle zu empfinden, an ihnen festzuhalten. Leider jedoch verliert man mit den Jahrhunderten den Bezug dazu und es bleibt oftmals nichts mehr als ein Versuch, dem Wahnsinn der Unsterblichkeit nicht anheim zu fallen. Der Wahnsinn lauert hinter jeder Biegung des düsteren Erbes eines Vampires.
Der stetig treibende Hunger ist unser Lebensinhalt, wobei der Ausdruck Hunger nicht kraftvoll genug ist. Vergleicht man diesen mit dem euren, so könnt ihr nicht im Geringsten nachvollziehen, wie schrecklich dieser an uns nagt. Sagen wir, er ist stärker als euer Antrieb zu Fortpflanzung, Durst und Hunger zugleich aber intensiver als alle zusammen. Ihn zu besänftigen kommt einer Ekstase gleich. Darin liegt auch zugleich unsere Gefangenschaft.
Mit aller Willenskraft kann er vielleicht unterdrückt werden, kurz zumindest und zuweilen müssen wir furchtbar handeln, um nicht zu einem blutrünstigen Wesen zu verkommen. Eine Ironie des Lebens, der Fluch des meinen.

Verwandlung - wie werde ich Vampir

Die Legenden darum werden zahlreich in Büchern und Filmen dargestellt und sind sicherlich der Stoff, aus dem die Hollywood-Träume sind. Ferner dessen sind sie aber gänzlich untauglich. So heißt es, jeder Biss von Vampiren bringe die Umwandlung mit sich, oder jeder abgrundtief böse Mensch käme als solcher wieder. Wäre dies korrekt, wo bliebe da die Überlebenswahrscheinlichkeit des Menschen gegenüber dem dominierenden Jäger der Nacht?
Nein, um ein Vampir zu werden ist zunächst der Verlust jeglichen Blutes unabdingbar. Dies allein würde aber genauso sicher zu eurem Tode durch den Biss führen wie die Verletzung durch ein Schwert oder einen Schuss. Seit ihr nun also auf dem Weg ins Jenseits, so könnte sich der Vampyr entschließen, euren Tod zu verschieben. An dieser Stelle werdet ihr also nun das erste Mal unser rotes Feuer kosten. Ein Vampir ist geboren, ein Geschöpf der Nacht. Dabei ist die Verwandlung unfassbar schmerzhaft und kaum zu beschreiben. Stellt euch vor, ihr währet auf dem Weg ins Totenreich aber urplötzlich reißt euch der Schmerz hinfort von seinem Segen und ihr, mit langsam wiederkehrendem Bewusstsein, erkennt das Gräuel vor euren Augen. Ein Traum, der sich in einen sehr realen Alptraum wandelt. Keine Folter an einem Kriegsgefangenen kann das wiedergeben. Hierbei wird sprichwörtlich Salz in eure Wunden gestreut, doch eure Wunden befinden sich am ganzen Körper, umschließen euch. Dann kommt der Durst. Die Pein des jungen Vampirs verebbt unmittelbar nachdem ihr von eurem Meister Vampir kostet. Zugleich werdet ihr aber auch Abscheu empfinden. Doch der Durst muss gestillt werden, wie die Sehnsucht nach einer Droge. Möge euch solch Schreckliches nie widerfahren.

Wissenswertes über Vampire

Mehr über die Hintergründe und über die Erzählungen des alten Nosferatus, der sich bereit erklärt hat, uns seine Sicht der Dinge zu schildern, aber auch über Vampire in Medien, Musicals und mehr finden Sie über die Links in der Menüleiste links. Treten Sie ein in die Finsternis der Vampyre, aber nehmen Sie eine Fackel mit...man weiß ja nie!